Die Professionelle Zahnreinigung, kurz PZR, ist grundsätzlich für jeden Erwachsenen sinnvoll. Sie ist fast schmerzfrei und am Ende bleibt das gute Gefühl, wenn man mit der Zunge über die glatt-polierten, sauberen Zähne fährt.
Bei einer PZR reinigt eine Prophylaxe-Fachkraft in der Zahnarztpraxis die Zähne von allen harten und weichen Belägen. Auch Verfärbungen, die auf den Zähnen haften, wie Kaffee- und Tee-Beläge werden mit erfasst. Nach der Politur, am Ende einer PZR, erhalten die Zähne wieder ihre natürliche, ursprüngliche Zahnfarbe. Was man mit bloßem Auge nicht sieht: Viele schädliche Bakterien, die vorwiegend in den weichen Belägen vorhanden sind, werden ebenfalls gründlich entfernt.
So entsteht der eigentliche Vorsorge-Effekt: Karies und Parodontitis – beides von bestimmten Bakterien verursachte Erkrankungen – haben wenig Chancen. Natürlich reicht eine einmalige Professionelle Zahnreinigung nicht aus. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine PZR, abhängig vom individuellen Erkrankungsrisiko regelmäßig durchgeführt, eine ideale Ergänzung zur häuslichen Mundhygiene ist. Je nach individueller Situation muss der Zahnarzt die notwendigen Zeitabstände mit dem Patienten abstimmen.
News v. 13.11.2012
Zahnersatz bei Kindern
Dass alte Menschen Zahnprothesen tragen, kommt häufig vor. Was nur wenige wissen: Schon kleinere Kinder benötigen manchmal Zahnersatz.
Es gibt viele Gründe, warum Milchzähne frühzeitig verloren gehen. In seltenen Fällen ist die Ursache angeboren. So sind einzelne Milchzähne manchmal einfach nicht vorhanden, weil sie im Kieferknochen gar nicht angelegt wurden. Oder die Zahnsubstanz ist in ihrer Reifung und Aushärtung aufgrund von genetischen Defekten so gestört, dass die Zähne schon kurz nach dem Durchbruch zerstört sind.
Alle diese Ursachen kommen glücklicherweise selten vor. Weit häufiger sind die sogenannten erworbenen Gründe, dazu zählen Unfälle, bestimmte allgemeine oder lokale Erkrankungen und allen voran die Zerstörung der Milchzähne durch Karies.
News v. 07.11.2012
TV im Wartezimmer - jetzt auch in unserer Praxis!
TV im Wartezimmer vertreibt jetzt die Langeweile und verkürzt informativ und unterhaltsam das warten...
Doch ähnlich wie in den Illustrierten gibt es auch im Wartezimmer von bei Dr. Leitl kein alleiniges Thema, wie z. B. nur Gesundheit. Das täglich aktualisierte Rahmenprogramm von TV-Wartezimmer schafft Unterhaltung während der Wartezeit im Wartezimmer und besteht aus tollen Tier- und Reisedokumentationen, stündlich aktuellen Nachrichten, regionalen Wettermeldungen, Gesundheitstipps, dem Neuesten aus der Welt der Reichen und Schönen, Comicstrips von Donald Duck & Co und vielem mehr - also wieder mal ein Grund mehr, bei Dr. Leitl vorbei zu "schauen".
News v. 25.09.2012
Tag der Zahngesundheit 2012
Der 25. September 2012 ist in
Deutschland der "Tag der Zahngesundheit". Unter dem Motto "Gesund
beginnt im Mund - mehr Genuss mit 65 plus!" steht die Mundgesundheit
älterer Menschen im Mittelpunkt. Zahlreiche lokale und regionale
Veranstaltungen informieren an diesem Tag über schöne und gesunde Zähne.
Viele Medien berichten über Veranstaltungen vor Ort. Erkundigen Sie sich
bei den örtlichen Zeitungen, Radio- und TV-Sendern und
Internet-Portalen oder fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Zahntechniker.
Wenn Sie schon immer ein paar drängende Fragen zu Zähnen oder Zahnersatz hatten, bieten Ihnen die Veranstaltungen rund um den 25. September eine gute Gelegenheit sie zu stellen.
Das Accessoire zu Dirndl & Lederhose: Ein strahlendes Lächeln!
Unser Wiesn-Angebot: Edel Weiß Bleaching vom 17.09.-31.10.2012
News v. 12.07.2012
Hormone und Zähne
Menschen in hormonellen Ausnahmesituationen wie die Pubertät oder die Wechseljahre sind für Munderkrankungen besonders anfällig. Sie können an der sogenannten hormonellen Gingivitis, einer Entzündung des Zahnfleisches, erkranken.
Stress für die Zähne in der Pubertät Teenager & Zähne - nicht immer eine gute Allianz!
Die Eltern sind peinlich, die Schule nervt, lang bestehende Familienregeln werden gebrochen – ist das der Fall, hat die von vielen Eltern gefürchtete Pubertät, der Übergang des Kindes in das Erwachsenenalter, begonnen! Aber nicht nur die Familie leidet unter den hormonellen Stimmungsschwankungen der Pubertierenden, oftmals sind auch die Zähne in dieser Lebensphase erhöhtem Stress ausgesetzt. Die Zähne von Jugendlichen in der Pubertät sind empfindlich, da die Reifung des Zahnschmelzes erst nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne erfolgt und die Zahnhartsubstanz ihre volle Widerstandfähigkeit erst nach mehreren Jahren erreicht. Zudem schließen sich im Jugendalter die Zahnreihen, was ein erhöhtes Kariesrisiko mit sich bringt.
Gerade in dieser Zeit schwindet der Einfluss der Eltern und die Versuchungen von Fastfood, Rauchen und Alkohol nehmen zu. Die erste Zigarette oder der erste Rausch werden als die ‚erste erwachsene Handlung‘ wahrgenommen. Für die Mundgesundheit ist das weniger schön. Denn Rauchen erzeugt nicht nur Krebs und verursacht Herzinfarkte, Schlaganfall und schwere Lungenerkrankungen, sondern schädigt auch in vielfältiger Weise den Mundraum. „Raucher sind der erhöhten Gefahr ausgesetzt, an Parodontalerkrankungen, Entzündungen des Zahnhalteapparates, zu erkranken“, weiß Prof. Dr. Dietmar Oesterreich von der Initiative proDente. Je mehr geraucht wird, umso größer ist die Gefahr für Zahnverlust. Außerdem erkranken Raucher häufiger an Karies und Mundhöhlenkrebs. Schon nach dem Rauchen einer Zigarette finden sich enorme Mengen krebserzeugender Substanzen im Speichel. „Diese Substanzen können die Entstehung von Vorstufen des Mundhöhlenkrebses verursachen“, so Prof. Dr. Oesterreich. Das Risiko von Rauchern an Krebs im Mundraum zu erkranken, ist fünf Mal so hoch wie bei Nichtrauchern. Wer dann noch zusätzlich regelmäßig Alkohol trinkt, steigert das Risiko auf das 13fache.
Eltern sollten ihre Kinder schon vor Beginn der Pubertät über die schädlichen Auswirkungen des Rauchens aufklären. Kinder, welche dem Rauchen vor der Pubertät ablehnend gegenüber stehen, sind vor der Versuchung besser geschützt.
News v. 08.07.2012
Von Zahnbrechern und Goldarbeitern
Opale verzierten die Zähne der Mayas. Die Etrusker fertigten Zahnersatz aus Gold und Elfenbein. Über 2.000 Jahre versuchten sich Bader, Zahnbrecher, Goldarbeiter und sogar Friseure daran, Zähne zu behandeln oder zu ersetzen. Erst im 20. Jahrhundert können sich Patienten auf ordentlich ausgebildete Zahnärzte und Zahntechniker freuen.
Xac ist Stolz. Seit gestern verziert ein Jadestein seinen Schneidezahn. Breit lachend präsentiert er seinen Schmuck den anderen Fußballern im Schatten der Pyramide von Chichén Itzá. Zwischen dieser kultischen Verschönerung der Zähne des jungen Maya 650 n.Chr. in Mexiko und dem ersten Zahnimplantat aus Titan vergehen über 1.300 Jahre. Diese Entwicklung von Xac bis zu Gösta Larsson, der 1965 in Schweden durch den Anatomieprofessor Branmark das erste Schraubenimplantat aus Titan eingesetzt bekam, zeigt: Menschen ersetzen oder schmücken Zähne seit tausenden von Jahren. Ein kleiner Wimpernschlag in der Geschichte. Der Dentist.
Ein Grund für die Entstehung des Berufsbildes des Dentisten ist, dass Zahnärzten lange die Aufnahme einer Tätigkeit an der Universität verwehrt blieb. So geschehen an der Universität Kiel, wo erst nach mehr als 100 Jahren – 1771 – die Erlaubnis erteilt wurde, die Zahnkunst auszuüben. Bis sich der erste Student für das Fach Zahnheilkunde in Kiel einschrieb, vergingen weitere Jahrzehnte. Erst 1865 begann Carl-Wilhelm Fricke sein Studium. Das geringe Ansehen der Zahnheilkunde an den deutschen Universitäten sorgte bis ins 20. Jahrhundert für recht wenig praktizierende Zahnmediziner. So etablierten junge Zahnärzte private Ausbildungsinstitute außerhalb der Universitäten. Aus den Zahnkünstlern oder Gebissarbeitern entstand fast zeitgleich der Beruf des Dentisten. Dentisten waren bekannt für ihr handwerkliches Können und ihre praktische Ausbildung. Da der Titel „Zahnarzt“ weiter geschützt blieb, aber an den Universitäten eher stiefmütterlich behandelt wurde, verwundert es nicht, dass es 1919 fast doppelt so viele Dentisten wie Zahnärzte gab.
Und das war auch gut so. Aufgrund des Mangels an studierten Zahnärzten war die Versorgung durch Dentisten gerade in ländlichen Gegenden oder in den ärmeren Schichten der Bevölkerung notwendig. Die fast gleichzeitige Entwicklung zum Zahntechniker, brachte den Beruf des Dentisten in eine ambivalente Situation. Je mehr sich das dentistische Berufsbild verfestigte, desto deutlicher kristallisierten sich zwei klar voneinander getrennte Zweige – Zahnmedizin und Zahntechnik – heraus. Zu Beginn des 20. Jahrhundert gewann die Wissenschaft in der Medizin und Zahnmedizin an Bedeutung. Zwar wurde 1920 die dentistische Ausbildung staatlich anerkannt. Doch zeitgleich wuchs die Anerkennung der Zahnärzte in der Bevölkerung. Die Zahnheilkunde erfordert immer tiefere Kenntnisse in allgemeinmedizinischen Zusammenhängen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es ausschließlich studierten Zahnmedizinern gestattet Patienten zahnmedizinisch zu versorgen. 1949 schaffte die sowjetische Besatzungszone die Ausbildung zum Dentisten ab. 1952 folgte die Bundesrepublik Deutschland. Der Beruf des Dentisten hatte nach nur drei Jahrzehnten das Zeitliche gesegnet.
News v. 07.07.2012
Keramik in aller Munde
Natürlich strahlende Zähne sind ein Schönheitsideal und Rekonstruktionen sollten möglichst natürlich und unauffällig sein. Entscheidend in Punkto Natürlichkeit ist neben der zahnähnlichen und möglichst naturidentischen Farbgebung die Lichtdurchlässigkeit des Zahnersatzmaterials. Keramik ist für diesen Anspruch ein ideales ein Material.
Ästhetik fast wie beim natürlichen Zahn Die Dentalkeramiken reichen heute schon sehr nahe an ihr natürliches Ideal des gesunden Zahns heran. Für Kronen, Inlays (Einlagefüllungen) und Veneers (dünne Verblendschalen) verwenden Zahntechniker häufig Dentalkeramiken mit einem hohen Glasanteil. „Diese Keramiken sind ähnlich lichtdurchlässig - wir sprechen von Transluzenz - wie natürlicher Zahnschmelz und Dentin (Zahnbein)“, weiß Zahntechnikermeister und Experte der zahnmedizinischen Initiative proDente Thomas Lüttke. „Zudem reflektiert diese Keramik einfallendes Licht ähnlich wie die natürlichen Zähne und passt sich so ideal an die gesunden Zähne an.“ Zusätzliche Stabilität bringt eine besondere Klebetechnik, mit der der Zahnarzt das Inlay oder die Krone an dem darunter liegenden Zahn befestigt, die sogenannte Adhäsivtechnik. Wenn jedoch Defekte an Einzelzähnen bis unter den Zahnfleischrand reichen, kann diese besonders stabile Befestigungsart meistens nicht angewendet werden, da Blut- und Speichelzutritt eine optimale Klebung verhindern.
Keramik für jede Anforderung Im Seitenzahnbereich steht die Belastbarkeit von keramischem Zahnersatz im Vordergrund. Hier entstehen die größten Kaukräfte. Oxidkeramiken sind die adäquaten Materialien für diesen Bereich. Sie sind weniger lichtdurchlässig als die Silikatkeramiken, dafür aber biegefester. Daher fertigen Zahntechniker Brückengerüste häufig aus diesem Material. Für die perfekte Optik verblenden sie das Gerüst mit verschiedenen keramischen Massen. Kronen und Brücken aus Oxidkeramik, zum Beispiel aus dem für viele Anwendungen einsetzbarem Zirkonoxid, können mit einem Spezialzement auf den Pfeilerzähnen verankert werden.
Implantate aus Keramik? Aufgrund ihrer vielen Vorteile verwenden Zahntechniker Keramik auch bei Implantaten. Das Implantat bezeichnet im eigentlichen Sinne eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen geschraubt wird. Heute bestehen die meisten Zahnimplantate, wie auch künstliche Knie- und Hüftgelenke, aus Titan. Am Implantat wird nach der Einheilphase ein Aufbau befestigt, den Fachleute Abutment nennen. Darauf befestigt der Zahnarzt die Krone beziehungsweise den Zahnersatz. Diese Abutments fertigen Zahntechniker für den sichtbaren Bereich heute mehr und mehr aus Keramik. Denn: Zieht sich im Laufe der Jahre das Zahnfleisch rund um das Implantat zurück, könnte ein metallisches Abutment als dunkler unschöner Rand durch das Zahnfleisch hindurchschimmern. Ein metallfreier Implantataufbau aus keramischem Material in Kombination mit einer vollkeramischen Krone ermöglicht eine langjährige natürliche Optik, selbst wenn das Zahnfleisch etwas zurückgehen sollte. Implantate komplett aus Keramik werden in Einzelfällen bereits eingesetzt. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten ist allerdings geringer bei gleichzeitig höheren Kosten als bei Titanimplantaten. Langzeitstudien müssen allerdings für die letztgenannten Einsatzbereiche noch die Zuverlässigkeit sichern.
Krone aus Porzellan oder Keramik? Die Dentalkeramiken leiten sich vom Porzellan ab. Die Ausgangsstoffe – Feldspat, Quarz und Kaolin - sind im Wesentlichen gleich, nur die Zusammensetzung ist unterschiedlich. Feldspat ist der Hauptanteil in dentalen Keramiken, Kaolin – der Hauptbestandteil des Porzellans – hat nur einen Anteil von maximal fünf Prozent. Dentale Keramiken bestehen im Wesentlichen aus Quarzkristallen. Der Begriff „Porzellankrone“ ist daher nicht korrekt.
News v. 20.06.2012
Mein Zahn ist krank - ich auch
Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich gegenseitig
Der Diabetes mellitus weitet sich zu einer weltweiten Erkrankung aus – etwa 177 Millionen Menschen sind heute davon betroffen. Die chronisch verlaufende Stoffwechselkrankheit, bei der ein absoluter oder relativer Mangel an Insulin besteht, wirkt sich auf die allgemeine Gesundheit aus. Dabei können schlechte Blutzuckerwerte die Mundgesundheit negativ beeinflussen und Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) begünstigen.
Umgekehrt kann sich eine Parodontitis ungünstig auf einen Diabetes auswirken. So verschlechtern sich bei einer unbehandelten Parodontitis die Blutzuckerwerte. Diese Wechselbeziehung, auch „systemischer Effekt“ genannt, ist in der Diabetologie sowie in der Zahnmedizin wissenschaftlich erwiesen. Die Wechselwirkung betrifft sowohl Diabetes Typ I als auch Typ II. Am häufigsten tritt jedoch der Diabetes Typ II auf. Vielen als Altersdiabetes bekannt, betrifft er vor allem Menschen über 40 Jahren und macht über 90 Prozent der Diabeteserkrankten aus.
Gute Pflege zahlt sich aus Studien haben gezeigt, dass bei Diabetikern im Vergleich zu Gesunden ein bis zu dreifach höheres Risiko besteht, an einer Parodontitis zu erkranken. Bei zu hohen Blutzuckerwerten wird die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates geschwächt. Infektionen werden dadurch begünstigt. In der Folge entstehen Zahnbettentzündungen einhergehend mit Zahnfleischtaschen, in welchen die Bakterien immer tiefer vordringen. Dies ist nicht ungefährlich, da eine Parodontitis auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankung deutlich erhöht.
Um schwere Entzündung im Mundraum zu vermeiden und die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren, sollten Diabetiker einige Regeln beachten. So raten Diabetesexperten zu einer ausgewogenen, maßvollen Ernährung und zu regelmäßiger Bewegung. Zahnärzte empfehlen eine sorgfältige Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume, den Verzicht aufs Rauchen, regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt sowie die regelmäßige Durchführung einer professionellen Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis. Diese Maßnahmen helfen, einer Entzündung des Zahnhalteapparates zuvorzukommen oder eine bestehende Parodontitis erfolgreich zu behandeln. Außerdem ist es wichtig, dass der Diabetes gut eingestellt ist. Gerade bei chirurgischen zahnmedizinischen Eingriffen ist ein gut eingestellter Diabetes ausschlaggebend für eine komplikationsfreie Wundheilung. „Das heißt also in die zahnärztliche Anamnese würde die Frage nach dem HbA1c routinemäßig beim Diabetiker dazu gehören. Dann weiß der Zahnarzt, wo der Patient steht“, so Prof. Eickholz, Direktor der Poliklinik für Parodontologie an der Goethe-Universität Frankfurt.
News v. 15.06.2012
Von Nuckelflaschenkaries zerstörte Milchzähne müssen behandelt werden.
Kleine Laster mit bösen Folgen! Schnuller und Nuckelflasche sind oftmals eine willkommene Möglichkeit, unruhige und schreiende Kinder zu beruhigen. Auf Dauer können aber Beide langfristige Schäden der Mund- und Zahngesundheit von Kindern anrichten. Zu langes Nuckeln am Schnuller oder dem Daumen stellt die Hauptursache für die Entstehung von Zahn- und Kieferfehlentwicklungen im Kleinkindalter dar. Dauernuckeln an Nuckelflaschen, die mit gesüßten oder säurehaltigen Getränken gefüllt sind, verursachen dagegen die sogenannte „Nuckeflaschenkaries“.
Nach vorliegenden Untersuchungen sind etwa fünf bis fünfzehn Prozent aller Kinder eines Geburtsjahres zwischen Geburt und dem dritten Lebensjahr von dieser speziellen Karieserkrankung betroffen. Sind einzelne Zähne oder das Milchgebiss erst einmal von der Nuckelflaschenkaries befallen, ist unbedingt eine schnelle Behandlung notwendig. Denn: Milchzähne sind wichtig – sie ermöglichen das Kauen von fester Nahrung, fördern die richtige Sprachbildung, halten den Platz für die bleibenden Zähne und sind bedeutend für die psychische Entwicklung des Kindes. Die Möglichkeit der Behandlung hängt vom Zerstörungsgrad des Milchzahnes ab. Sind die Schäden klein bis mittelgroß werden in der Regel plastische Füllungen eingesetzt. Eltern sollten bedenken, dass bei Kleinkindern eine solche Behandlung nicht immer möglich ist. Außerdem sind weitere diagnostische Maßnahmen wie beispielsweise Röntgenaufnahmen von Kinderzähnen nicht immer einfach durchzuführen. „Deshalb versuchen wir in der Kinderzahnheilkunde mit Tricks zu arbeiten und die Kinder abzulenken“, so Prof. Dr. Elmar Hellwig, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie an der Universitätsklinik in Freiburg, „aber sie müssen dann schon älter als zwei Jahre sein“. „Hier und da gelingt es uns auch, eine Füllung zu legen und die Karies zu entfernen“, berichtet Prof. Hellwig weiter.
Restauration unter Vollnarkose Schwierig wird es, wenn der Milchzahn stark zerstört ist oder gleich mehrere Zähne betroffen sind. „Dann bleibt häufig nur die Vollnarkose übrig“, so Prof. Hellwig. Unter Vollnarkose werden die zerstörten Zähne mit Füllungen oder mit vorgefertigten Stahlkronen versehen. Diese kommen primär bei Milchbackenzähnen zum Einsatz.
Das letzte Mittel ist das Ziehen des Zahnes. Erst wenn der Zahnarzt davon überzeugt ist, dass eine Sanierung nicht sinnvoll ist, wird er den Eltern zur vorzeitigen Extraktion des defekten Zahnes raten. Damit die Lücke beim Durchbruch der bleibenden Zähne keinen Schaden anrichtet, kann ein entsprechender Lückenhalter oder eine Kinderprothese für den notwendigen Platz sorgen.
News v. 01.12.2011
BriteSmile, das professionelle Bleaching - jetzt ab sofort auch in der Zahnarztpraxis Dr. Leitl!
BriteSmile, das professionelle & sichere Bleaching!
Anders als bei anderen Methoden, überwacht ein ausgebildetes zahnärztliches Fachpersonal jeden Abschnitt der professionellen BriteSmile Behandlung. Unsere Zahnaufhellung entspricht allen gesetzlichen Anforderungen und kann als einzige Methode klinische Studien vorweisen, die von führenden Zahnforschungs-Instituten durchgeführt worden sind. Diese Studien haben erwiesen, dass BriteSmile sicher und effektiv ist. Bei unseren Partnern sind Sie in guten, professionellen und vor allem sicheren Händen und haben schon in kürzester Zeit wieder ein strahlend weisses Lächeln.
BriteSmile AfterCare Produkte
Wir sind stolz darauf, dass wir eine Anzahl hochwertiger Produkte anbieten können, die Ihre Zähne gut und wirksam versorgen. Von unserer professionellen einstündigen BriteSmile Behandlung’ bis hin zum BriteSmile-To-Go Aufhellungsstift - alle BriteSmile Produkte sind entwickelt worden, um Ihnen zu helfen, das schöne weisse Ergebnis der BriteSmile Behandlung so lange wie möglich zu erhalten.
Die Pflegeprodukte sind direkt bei uns zu erhalten. Fragen Sie einfach nach.
News v. 15.08.2011
Neue Auszubildende - Ernada Avdibegovic
Ab 01. August 2011 wird Frau Ernada Avdibegovic unser Team als Auszubildende unterstützen und unseren Patienten gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen!
News v. 27.07.2011
Zahnarzt Dr. Leitl - Jetzt auf Facebook!
News v. 26.07.2011
Vor dem Urlaub ab zum Zahnarzt
Ob Palma, Arrecife, Antalya oder Bangkok. Wo der Ferienflieger auch landet – vorab sollte ein Besuch beim Zahnarzt ganz selbstverständlich zu den Vorbereitungen des Urlaubs gehören. Besonders für Tauchsportler ist eine Untersuchung von Mund und Zähnen Pflicht.
„Denn Zahnschmerzen und die damit verbundenen Umstände verderben wertvolle Urlaubstage“, warnt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. Wer dennoch betroffen ist, kann kostenlos auf den Sprachführer „Au Backe – Zahnschmerzen im Urlaub“ im Scheckkartenformat zurückgreifen. In sieben Sprachen werden die wichtigsten Fragen während eines Zahnarztbesuches übersetzt. Im Internet lassen sich auch einzelne Seiten mit der entsprechenden Landessprache herunterladen. So wird eine eventuelle Zahnbehandlung für den Zahnarzt und den Patienten vereinfacht.
Taucher aufgepasst
Besonders für Taucher können vorgeschädigte Zähne sogar schnell zu einem größeren Problem werden. Zwar ist ein Tauch-Attest, das die gesundheitlichen Voraussetzungen prüft, bei vielen Tauchschulen vorgeschrieben. Die wenigsten Tauchsportler machen sich Gedanken über die Folgen undichter Zahnfüllungen oder kleiner nicht behandelter Löcher. Der erhöhte Druck unter Wasser führt dazu, dass sich in den Hohlräumen eingeschlossene Luft beim Auftauchen ausdehnt und starke Schmerzen verursachen kann. Füllungen oder ganze Zahnteile können regelrecht „abgesprengt“ werden. Bereits in einer Tiefe von nur zehn Metern ist der Druck bereits doppelt so hoch wie an der Oberfläche.
News v. 26.07.2011
32 Wunderwerke der Natur
Unsere Zähne sind tagtäglich schwer beschäftigt. Vor allem bei den Gaumenfreuden sind sie im Einsatz. Diesen Job verrichten Sie fast verschleißfrei, weil unsere Zähne aus den härtesten Substanzen unseres Körpers bestehen. Darüber hinaus ermöglichen unsere Zähne der Zunge (Zunge: Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig "natürlich" gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.)auch „Zisch- und S-Laute“ zu formen. Damit leisten sie ihren Beitrag zu einem hohen Gut – dem fehlerfreien Sprechen.
News v. 25.07.2011
Das Gebiss wieder gerade rücken - denn schiefe Zähne machen krank!
Wer möchte nicht gern strahlend lächeln und mit schönen Zähnen sein Gegenüber beeindrucken? Schiefe Zähne dagegen zeigt schon aus ästhetischen Gründen niemand gern. „Schlimmer ist allerdings, dass schräg stehende und verschachtelte Zähne krank machen“, weiß Kieferorthopädin Dr. Ana-Maria Milat von der Initiative proDente. Abhilfe schafft eine kieferorthopädische Behandlung: Sie rückt bei Kindern und auch bei Erwachsenen das Gebiss (Gebiss Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.) wieder gerade.
News v. 25.07.2011
Zähneknirschend durch die Nacht
Zähneknirschend nimmt man etwas hin – diese alte Redensart beschreibt treffend ein Phänomen, an dem viele Menschen leiden: nächtliches Zähneknirschen, oder auch Bruxismus Bruxismus
Fachbegriff für Zähneknirschen und Aufeinanderpressen der Zahnreihen.
, so der Fachbegriff. Nachts werden Probleme buchstäblich immer und immer wieder durchgekaut. Häufig bemerkt man die Aktivitäten im Schlaf erst dann, wenn die Zähne darunter leiden und starke Abnutzungserscheinungen zeigen oder wenn die vom Knirschen Knirschen
Unbewusstes Reiben der Kauflächen der Oberkieferzähne gegen die Kauflächen der Unterkieferzähnen teilweise mit starkem Druck; in der Regel nachts beim Schlafen, stressbedingt. Folgen können Abnutzungserscheinungen an der Zahnhartsubstanz, Schäden am Zahnhalteapparat sowie Muskel- und Kiefergelenkschmerzen sein. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit einer Knirscherschiene.
ausgelösten Spannungsschmerzen der Kopf- und Nackenmuskulatur unerträglich werden.
News v. 21.07.2011
Piercings schaden Zähnen
Zahnschmuck und Zungen-, oder Lippenpiercings finden viele Jugendliche „cool“. Doch Zähne und Zahnfleisch Zahnfleisch
der Betroffenen dürften dies anders sehen. Eine aktuelle Studie von US-Zahnärzten zeigt: während Dazzler (Dazzler:
Sie liegen im Trend, die zwei bis vier Millimeter großen Schmuckstückchen, die der Zahnarzt schmerzfrei auf die Zähne klebt und jederzeit wieder zahnschonend entfernen kann.
(aufklebbare Symbole aus Gold-Folie Gold-Folie
Es ist das dehnbarste aller Metalle und ist sehr widerstandsfähig gegen Säuren. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit wird es oft für Zahneinlagefüllungen (-> Inlay) und Kronen verwendet.
) und Twinkels (massive Schmuckstücke aus mit Edelsteinen besetzt) oberflächlich auf die Zähne geklebt werden und harmlos sind, sind Piercings im Mundbereich aus zahnmedizinischer Sicht problematisch und schädigen auf Dauer den Mundraum.
News v. 20.07.2011
Zahnersatz (Füllungen, Kronen oder Prothesen) mit Garantie
Patienten investieren heute oftmals in ästhetisch anspruchsvolle neue Füllungen, Kronen oder Prothesen. Treten in einzelnen Fällen qualitative Mängel auf, ist das für den Patienten natürlich ärgerlich. Doch auch beim Zahnarzt gibt es eine Garantie – die sogenannte Gewährleistungspflicht.“
News v. 19.07.2011
Saubere Zähne - was der Profi besser kann
Nicht nur beim Lachen
spielen die Zähne eine große Rolle. Sie erfüllen beim sprechen und
essen eine wichtige Funktion. Schöne und gesunde Zähne benötigen daher
die gleiche Aufmerksamkeit wie die Körper- oder Gesichtspflege. Eine professionelle Zahnreinigung (Professionelle Zahnreinigung: Hiermit
werden alle Maßnahmen zusammen gefasst, die der Reinigung der
Zahnoberflächen dienen. Durchgeführt werden diese Maßnahmen in der
Regel von besonders weitergebildetem Personal (z.B.
Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin) in der zahnärztlichen
Praxis. Die Professionelle Zahnreinigung beinhaltet die Entfernung von
Zahnstein und anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen.
Anschließend werden die Zähne poliert, um eine erneute Ansiedlung der
Bakterien zu erschweren. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung
ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern sie ist wesentliche
Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne und des
Zahnhalteapparats.)
(PZR) ist Wellness für die Zähne: Von grundauf gereinigt, von krankmachenden Belägen wie Plaque (Plaque: Weiche,
weißliche, schwer abwischbare Zahnbeläge auf den Zahnoberflächen;
hauptsächlich bestehend aus Speichelbestandteilen, Bakterien und ihren
Stoffwechselprodukten. Vor allem die in der Plaque enthaltenen
Streptokokken-Bakterien wandeln Zucker (aus zuckerhaltiger Nahrung) in
Säuren um, die die Zahnoberflächen entkalken und so zu einer
Kariesbildung führen. Plaque muss daher regelmäßig durch mechanische
Zahnreinigung (z.B. Zähneputzen) entfernt werden.) und Zahnstein (Zahnstein: Verhärteter
Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall
entfernen lässt. Zahnstein entsteht aus bakterieller Plaque, die sich
durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Die rauhe
Oberfläche begünstigt weitere Auflagerungen des Zahnbelags und ist
dadurch an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs beteiligt.) befreit und auf Hochglanz poliert, sollte sie regelmäßig (alle sechs Monate) die Zahnpflege unterstützen.